Mit dem Montafon im Österreichischen Vorarlberg haben wir ein neues Wanderparadies entdeckt welches keine 280 Kilometer von Ettenheim entfernt liegt. Durch unser zentral gelegenes Quartier in Schruns hatten wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit eine Woche auf das eigene Fahrzeug zu verzichten, und mit der Montafon-Silvretta-Card konnten wir sämtliche Busse, Züge, Seilbahnen usw. benutzen, die uns sicher zum Ausgangspunkt unsere Wanderungen, oder wieder zurück nach Schruns brachten. >> Strecken
Lünerseebahn - Lünersee - Verajoch - Schweizer Tor - Öfapass - Lindauer Hütte - Grüneck - Golmerbahn.
Anfahrt: Bahnfahrt nach Bludenz, dann mit dem Bus durchs Brandnertal bis zur Lünerseebahn, danach mit der Seilbahn zum Lünersee. Rückfahrt: Mit der Golmerbahn talwärts nach Vandans und mit dem Bus zurück nach Schruns.
Eine wunderschöne Bergwanderung, bei der auch nicht schwindelfreie Wanderer ihren Spaß haben werden. Außer gute Kondition und wie immer in den Bergen die übliche Trittsicherheit, kann man sich entlang des Weges an den unzähligen schön blühenden Alpenblumen, oder an den zahlreichen und pfeifenden Murmeltieren er-freuen. Der feste Wanderweg ging fast eben um den ganzen Lünersee, danach ständig bergauf zum Verajoch, am Schweizer Tor vorbei, bis zum Öfapass. Ab hier geht es nun zum Teil stark bergab bis zur Lindauer Hütte. Für die vielen durstigen und hungrigen Wanderer, welche aus allen Himmelsrichtungen vorbei-strömen, bietet die Hütte genügend Platz. Von der Lindauer Hütte geht es nun dann abwechslungsreich, aber meist bergauf weiter zum Grüneck, das auch Ziel.- und Schlusspunkt unserer ersten Bergtour dieses Jahr im Montafon war. >>Strecke
Das absolute Highlight unseres diesjährigen Wanderurlaubs war die Bergtour von der Bielerhöhe zur Wiesbadener Hütte und wieder zurück um den Silvretta Stausee zur Bielerhöhe. Zu Beginn der Tour geht es mühelos und gemächlich das Bieltal hinauf, fast parallel zum Bieltalbach. Sobald die Gipfelkreuze vom Radkopf, Hohes Rad, oder Radsattel in Sichtweite sind, wird die zu Anfang leichte Strecke zur alpinen Bergwanderung (blau-weiße Markierung). Beim Schlussanstieg auf den Radsattel müssen dann extrem steile sowie gefährliche Schnee. - und Steinschlagfelder überwunden werden. Oben angekommen befindet man sich auf der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol, hier wird man mit wunderschönen Ausblicken für die schweißtreibenden Mühen belohnt. Abwärts zur Wiesbadener Hütte sind jetzt noch zwei sehr steile Abschnitte, unterbrochen mit geringen kurzen Steigungen zu überwinden. Von der Sonnenterrasse der Hütte hat man ständigen Sichtkontakt zum Vermunt Gletscher, Ochsentaler Gletscher und den Gipfel des Piz Buin. Nach mehreren Stunden der Erholung und Stärkung mussten wir uns leider auf den Rückweg machen, damit uns der letzte Bus zurück nach Schruns nicht durch die Lappen geht. Bergab zum Silvretta Stausee nahmen wir den „Touristenweg“ durch das Ochsental. Ein wirklich einfach zu begehender breiter Wanderweg, bei dem es sich immer wieder mal lohnt nach links, rechts, oder zurückzuschauen. Mit erreichen des Silvretta Stausees ist die Wander-strecke fast eben, aber immer noch über 2000 Meter hoch, und führt uns die letzten Meter entlang des Stausees zur Bielerhöhe. >>Strecke
Nach dem letztjährigen "Fiasko auf demSchmugglerpfad", als wir zu Beginn unserer Tour traumhaft schönes Wetter hatten, wurden wir von starken Gewittern überrascht. Kräftiger Regen, Blitz und Donner, sinkende Temperaturen bei zum Teil Sichtweiten unter 3 Metern auf über 2400 m. Höhe zwangen uns den gleichen Weg zurückzugehen, da wir zuvor schon etwas vom Weg abkamen. Schlussendlich mussten wir auch noch Stunden in der Bergstation verweilen, bis die Seilbahn uns sicher nach Gargellen brachte. Dieses Jahr waren wir besser ausgerüstet mit größeren Rucksäcken und mit einem nimmer missenden GPS-Gerät. Leider wurde die Fernsicht mit den vielen Wolken über uns stark eingegrenzt. Dennoch war die Bergwanderung auf dem Schmugglerpfad ein tolles Erlebnis, besonders auf der Bergseite der „Eidgenossen“ wird man mit wunderbaren Ausblicken belohnt. Einziges Manko auf dem Schmugglerpfad ist, dass leider außer dem Schafberg-hüsli an der Bergstation keine Einkehr bez. Almhütte auf der Strecke vorhanden ist. Wir empfehlen den Schmugglerpfad „links herum“ zu gehen, zuerst in Richtung St.Antönier Joch und dann zum Gafier Joch, so sind die Aufstiege steiler als die Abstiege, was sowieso sicherer ist bei Bergtouren. >> Schafberghüsli
Geplant war eigentlich eine längere und schwerere Tour über Muttjöchle, Sonnen-kopf und Wasserstubental zurück ins Silbertal. Aber die Wetterprognosen für den Nachmittag sagten starke Unwetter mit Gewitter an. So entschieden wir uns für den einfacheren Wanderweg, der aber auch viele Sehenswürdigkeiten bot. Die Kneippanlage „Siebenbrünneli“, das 1550 Meter hoch gelegene Hochmoor Wildried, die zwei Wasserfälle Gritschbach-Wasserfall und der Teufelsbach-Wasserfall, und die Litz die mit ihren imposanten Wassermassen das Silbertal hinab strömt. Mit dem Hasa Hüsle und dem Fellimännle liegen direkt am Wanderweg zwei richtig urige Almhütten, die zur Einkehr und zum verweilen einladen. >> Strecke
Total unterschiedliche Wetterverhältnisse hatten wir bei unseren Berg.- und Tal-fahrten auf den Schrunser Hausberg (Kapell). Tags zuvor konnten wir noch sicht-lich die Sonne genießen beim Feierabendschoppen auf der Terrasse der Berg-station. Am letzten Urlaubstag begleiteten uns Dauerregen, Blitz und Donner auf der Wanderung zur Wormser Hütte. So beschlossen wir den "Rentnerweg" zur Wormser Hütte durch den längsten Skitunnel der Welt zu wandern. An der Hütte angekommen konnten wir in aller Stille und fast in romantischer Zweisamkeit die vorbeiziehenden Gewitter abwarten, bevor wir den gleichen Weg zurück zur Bergstation nahmen. >> Wormser Hütte