Unter Wanderern ist der „Westweg“ längst zum Kultweg avanciert. Er zählt zu jener Hand voll Wegen auf der Welt, die man als ambitionierter Fernwanderer gegangen sein muss. Er ist Kult, weil es ihn seit über 100 Jahren gibt und er dennoch den Ansprüchen und Bedürfnissen der heutigen Wanderer gerecht wird. Auch deshalb Kult, weil er von Nord nach Süd alle typischen Landschaftsformen des Schwarzwalds erschließt >> mehr
Am Kupferhammer, Zusammenfluss von Nagold und Würm, beginnt bei der Wandertafel der Westweg. Kaum auf der Höhe über Dillweißenstein angekommen weisen die roten Rauten nach rechts über den Härmelesberg, einen markanten Umlaufberg der Nagold abwärts zum Pforzheimer Vorort und zur Brücke über den Fluss. >> mehr
Schon am Ortsrand von Dobel taucht der Westweg wieder in die tiefen Nadel-wälder ein. Sanft ansteigend geht es dem Stierkopf entgegen, der mit über-raschend steilen Flanken ins Tal der Alb abfällt. Oberhalb der Steilflanke verläuft der Westweg immer knapp unterhalb der Kammlinie erst zum Weithäuslesplatz, dann unter dem Schweizerkopf hindurch zur Hahnenfalzhütte, und kurz darauf nach einer hochmoorigen Ebene zur Langmartskopfhütte. >> mehr >> Infos
Von der über die Murg führenden historischen Holzbrücke verläuft der Westweg kerzengerade durch die Forbacher Altstadt zur Bundesstraße, überquert diese und steigt durch eines der romantisch-stillen Heuhüttentäler aufwärts. Schon nach wenigen Schritten liegt das Städtchen hinter einem, gefolgt vom ersten 450 Meter Anstieg. Das geht früh morgens ordentlich in die Beine, ist aber ein ideales Aufwärmprogramm für alles was noch kommt. >> mehr
Grinden nennt man die freien Hochflächen auf den Kuppen des Nordschwarzwalds. Binsengras, Heidekraut und knorrige Bäume prägen die Freiflächen, die erst durch die einst intensive Beweidung mit Schafen und Kühen entstanden. Als die Weide-wirtschaft an Bedeutung verlor, drohten auch die Grinden zu verschwinden. Dem wird heute mit gezielten Ausrodungen und einer Wiederbelebung der Viehhaltung entgegen gewirkt. Von Unterstmatt führt ein schmaler Pfad zum Gasthaus Ochsenstall, knapp unter dem Nordgipfel der Hornisgrinde (1.138 m). >> mehr
Direkt am Parkplatz der Alexanderschanze verschwindet der Westweg auf einem schmalen Pfad im Dickicht. Am Wolfursprung wird wieder eine Forststraße erreicht. Ihr nach rechts folgend kommt man zur B 28, biegt aber noch vor der Straße links ab und folgt einer weiteren Forststraße stets am oberen Rand des tiefen und schönen Renchtals entlang. Am Bauernkopf bietet sich ein besonders schöner Blick auf Bad Griesbach und die Schwarzwaldberge um den Mooskopf. >> mehr
Vom Gasthaus Hark geht es wieder das kurze Stück bergauf zum Sattel und rechts haltend auf dem Westweg weiter in südlicher Richtung. Schon nach wenigen Metern taucht der Weg wieder in die tiefen Wälder ein und führt um den Regeleskopf herum zum Kreuzsattel. Kurz danach teilt sich die Streckenführung des Westweges. >> mehr
In einem Rutsch überwindet der Westweg die mehr als 550 Höhenmeter zwischen Hausach und dem Farrenkopf (789 m). Dabei kommt man auch an der Burgruine Husen vorbei. Markant thronen Bergfried, Teile der Palasmauer und der Batterie-turm der einstigen Zähringerburg über der Stadt. Erbaut zum Schutz der umlieg-enden Silbergruben wurde sie im Dreißigjährigen Krieg von Weimarer Truppen zerstört. >> mehr
Zwischen Schonach, Schönwald und Furtwangen zeigt sich der Schwarzwald von einer ganz neuen Seite. Die Berge bilden nur grüne Wellen aus, die kaum nennens-werte Höhenunterschiede aufweisen. Nach den vergangenen Tagen mit viel Auf und Ab verheißt das genussvolles Knieschonen, bevor es in den Hochschwarzwald geht. Auch nach der Wilhelmshöhe bleibt der Westweg seiner Hauptrichtung Süden treu und verläuft schnörkellos am Wolfbauernhof vorbei zum Rand des Naturschutzgebiets Blindensee. >> mehr
Auf den ersten 1,5 Stunden der Tagesetappe bleiben die roten Rauten der eben-falls am Kamm verlaufenden nahen B 500 treu. Die einzige Alternative, um der viel befahrenen Straße zu entgehen, ist die Extratour durch das Tal der Wilden Gutach (siehe vorherige Etappe) bis zum Ruheckle. Zwischen der KaltenHerberge, Lachenhäusle und Ruheckle bleibt der Westweg stets im Wald, anfangs oberhalb, dann knapp unterhalb der Kammstraße. Unten im Tal liegt das Örtchen Waldau und ab und zu lassen sich Blicke auf den Hochfirst erhaschen. >> mehr
Der neue Westwegabschnitt zwischen Hinterzarten und Feldberg-Grüble verläuft zu Beginn auf dem Emil-Thoma-Weg oberhalb des Zartenbachs taleinwärts. Wegweiser zeigen einen kurzen Abstecher zum hübschen Mathislesweiher an, einem einstigen Flößerteich. Langsam ansteigend wird die stille Lichtung „Am Feldberg“ erreicht, wo einzelne Waldbauernhöfe stehen. Hier ändert sich die Laufrichtung. Der Weg zweigt nach Süden ab, passiert auf dem Rufensteg den Sagenbach und kommt zum Rufenholzplatz. >> mehr
Zu Beginn nimmt sich die vorausliegende Etappe recht zahm aus. Vom Wiedener Eck führen mal schmale Pfade, dann wieder Forststraßen durch den Nordhang des Dietschel, bis unter dem Heidstein der Wegverlauf nach Süden abknickt. Weiterhin ziemlich auf einer Höhe bleibend werden die enorm steilen Berghänge am Heidstein hinüber zur Krinne gequert. Mit dem Belchen baut sich nun der Kronprinz der Schwarzwaldberge vor einem auf. Ein steiler und steiniger Steig zieht durch den Rübgartenwald bergauf. Immer enger ziehen sich die Serpentinen im beständig steiler werdenden Gelände, bis die breite Gipfelkuppe erreicht ist. >> mehr
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Auf der letzten Etappe im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und auf deutscher Seite Baden-Württemberg zeigt sich der Schwarzwald ungewohnt offen und leicht nach den hohen Bergen der letzten Tage. Hellgrüne Buchenwälder und saftige Wiesen begleiten den Wanderer auf dem Weg von Kandern am gleichnamigen Flüsschen und entlang der Trasse der historischen Kandertalbahn durch die Wolfsschlucht nach Hammerstein. Erste Weinberge zeigen, dass man nun im Markgräfler Land unterwegs ist. Kurz nach Wollbach verschwindet der Weg im Wald und steuert auf dem Flachlandweg die mächtig über Lörrach steh-ende Burgruine Rötteln an. >> mehr