700 Wanderer
gehen auf Tour
Furtwangen – Zufrieden ist der
Radfahrerverein Furtwangen mit der Resonanz beim internationalen Volkswandertag
in Furtwangen. Rund 700 Wanderer von nah und fern beteiligten sich an dieser
Wanderung. Bei schönem Sommerwetter machen sich hunderte Teilnehmer beim
Wandertag des Radfahrervereins Furtwangen am Sonntag von der Festhalle aus auf
die beiden Strecken auf, die ins Mäderstal und nach Schönenbach führen.
Nicht nur
die Beteiligung an den Wandertagen geht zurück, für den Radfahrerverein wird es
zunehmend schwieriger, diese Veranstaltung durchzuführen, obwohl sie mit 700
Gästen aus Baden-Württemberg und dem benachbarten Ausland eine wichtige Rolle
in der Werbung für die Stadt Furtwangen spielt. Wie der Vorsitzende, Willi
Weber, erläuterte, sei das Durchschnittsalter bei den Furtwanger Radfahrern
relativ hoch. Die Zahl der Mitglieder, die noch in irgendeiner Form aktiv sind,
ist entsprechend rückläufig. Daher sind bei einer solchen Veranstaltung alle
Mitglieder stark gefordert. Die Radfahrer erhalten aber auch Unterstützung aus
dem Bereich der Hexengilde.
In diesem
Jahr bot man statt der bisher drei verschiedenen Strecken nur noch zwei an. Die
lange Strecke über 20 Kilometer wurde in den vergangenen Jahren sowieso immer
weniger benutzt. Daher entschied man sich, die bisher zehn Kilometer lange
Strecke etwas zu vergrößern, sodass man den Wanderern nun in ihrem Wanderbuch
zwölf Kilometer bestätigen kann. Außerdem gab es wieder eine kürzere Strecke,
die auch mit Kinderwagen problemlos bewältigt werden konnte, über fünf
Kilometer.
Bereits im
vergangenen Jahr hatte man erstmals auf den Samstag als Wandertag verzichtet
und alles auf den Sonntag konzentriert, was sich bereits damals bewährt hat.
Nach Einschätzung von Willi Weber war es auch in diesem Jahr so, dass man durch
die Konzentration auf einen Tag kaum Einbußen bei den Teilnehmerzahlen zu
verzeichnen hatte. Doch die Arbeit nur an einem Tag ist für den Verein deutlich
leichter zu bewältigen. Dabei haben die Vereine landauf landab bei diesen
Wandertagen in den vergangenen Jahren mit immer weiter zurückgehenden
Teilnehmerzahlen zu kämpfen.
Entscheidend
sei, so Willi Weber, dass die Veranstaltung wenigstens noch einen gewissen
Gewinn abwirft. Denn auch die Nebenkosten sind nicht unerheblich. Das beginnt
bei der Hallenmiete und reicht bis zu den Kosten für die verschiedenen
Genehmigungen bei der Stadt, dem Landratsamt oder dem Forstamt. Die Strecke
führte durch die Stadt bis in die Hinterbreg. Bei der Tennishalle war der erste
Kontrollpunkt.
Die kurze
Strecke führte hier wieder zurück in Richtung Südtangente und zur Festhalle.
Die Zwölf-Kilometer-Strecke führte über das Schnabelstal in den Hofgrund zur
zweiten Kontrollstelle und dann zurück nach Furtwangen. An den Kontrollstellen
wurde ebenso wie in der Festhalle bewirtet, wobei hier die Nachfrage gut war.
Auch Gruppen waren wieder eine ganze Reihe dabei. Aus dem Bregtal waren neben
den Furtwanger Hexen allerdings nur der Skiklub Gütenbach und der
Schwarzwaldverein Neukirch vertreten, die ebenfalls solche Wandertage anbieten.
Aber selbst
aus Buggingen oder dem elsässischen Marckolsheim waren Gruppen nach Furtwangen
angereist.