Lederhosen und
fesche Dirndl
Fröhliche Stimmung und
sommerliche Temperaturen beim Oktoberfest im Schwimmbad zum Abschluss der
Badesaison.
Einzelne
Schwimmer ziehen noch ihre Bahnen, Kinder planschen im Becken und vereinzelt
erhaschen Sonnenanbeter die letzten Strahlen der Nachmittagssonne. Derweil ist
fröhliche Herbststimmung im Festzelt auf der Wiese angesagt, dort hat vom
späteren Freitagnachmittag an das Oktoberfest stattgefunden, zu dem das
Schwimmbadteam und der Förderverein des Carl-Hermann-Jäger Schwimmbads
eingeladen haben.
Nachdem das
eigentliche Schwimmbadfest zwei Mal wegen schlechten Wetters abgesagt werden
musste, hatten die Veranstalter diesmal Glück, die Besucher wurden von milden
Temperaturen und Sonnenschein verwöhnt. Das Fest hätte aber mehr Besucher
verdient gehabt, das Zelt war in etwa zu Dreivierteln gefüllt. Die Veranstalter
alles getan, um ihre Gäste in die richtige Oktoberfeststimmung zu bringen.
Weiß-blau war auf Tischen und an den Wänden zu sehen, viele Helfer und Besucher
waren ganz zünftig in Lederhosen und Dirndl gekleidet, so auch Bürgermeister
Bruno Metz und seine Frau Lioba.
Auf der Speisekarte standen Leberkäs und Weißwürste. Die Band
"Querbeet" spielte in bayerischer Manier zünftige Musi.
Ebenso war für das Drumherum gesorgt. So konnten Kinder in einer Hüpfburg
toben. Des Weiteren fand im Verlauf des Abends eine Verlosung statt.
Bürgermeister Metz, der Fördervereinsvorsitzende Rolf Glanzmann und drei
Zuschauer wurden von Moderator Edgar Koslowski zum Wettkampf im Maßkrugstemmen
auf die Bühne gebeten. Attraktion waren aber die zwei Modeschauen, an denen
sich Nicole Schmieder von "Nic’s
Kindermoden" aus Rust und Familie Rein, die "Deal" in der
Ettenheimer Friedrichstraße führt, beteiligten. Zwischendurch verteidigte
Moderator Edgar Koslowski, im Hauptberuf Bademeister des Ettenheimer
Schwimmbads, die viel kritisierten Tariferhöhungen. Man habe die
Eintrittspreise seit 2004 nicht mehr erhöht, zudem bewebten sie sich immer noch
im Vergleich zu anderen Bädern in der Region im unteren Level bewegen.
Koslowski erwähnte auch die Schwimmbadsanierung, die sukzessive im Gang ist. So
steht zunächst am 19. September ein Spatenstich zur Sanierung inklusive
Umgestaltung des Beckens an.
Dass der Förderverein auch hier wieder mithilft, ist beschlossene Sache. Der
Vorsitzende Rolf Glanzmann sagte zur BZ sagte, man werde man eine Summe
"nah am 10 000-Euro-Bereich" beisteuern. Das Geld sei zweckbestimmt
für einen Massagepilz, einen Nackenstrahler und Massagedüsen im
Nichtschwimmerbereich. Allein diese drei Dinge kosten um die 25 000 Euro
kosten. Der Erlös aus dem Fest wird für die genannten Anschaffungen verwendet.
Sponsoring war und ist nicht nur beim Erhalt und der Sanierung des Schwimmbads
angesagt, auch das Oktoberfest hatten Sponsoren unterstützt.
Letzten Endes war die Stimmung so gut, dass das Fest nicht wie angekündigt bis
20, sondern bis 22 Uhr dauerte. "Es wäre schade um den großen Aufwand,
wenn es nur vier Stunden dauern würde", hat Edgar Koslowski dazu gesagt.